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VAL - Wir über uns
| Wer sind wir?
Wir sind eine Kontakt- und Beratungsstelle
für Alkoholabhängige und deren Angehörige. Unser Ziel ist es,
Hilfe suchenden Menschen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen,
damit sie zu einer geordneten und abstinenten Lebensweise
zurückfinden. Als "junger Verein" - gegründet 1987 - sehen wir
es als Vorteil, ohne Traditionen und starre Regeln auf die
Sorgen und Nöte des Einzelnen einzugehen. Wir wollen gemeinsam
nach Wegen suchen, auf denen Schwierigkeiten bewältigt und
schöne Seiten des Lebens wieder oder neu entdeckt werden.
Unsere Angebote sind:
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Was ist der V.A.L.
e.V.?
Wir sind Frauen und Männer
aus allen Bevölkerungsschichten und allen Altersklassen. Wir
sind Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen den Entschluss
gefasst haben, ein Leben ohne Alkohol zu führen. Da sind einmal
die, für die ein alkoholfreies Leben auf Grund ihrer
Abhängigkeit vom Alkohol eine lebenswichtige Notwendigkeit ist.
Dann sind da die Angehörigen, die oft noch bösere Erlebnisse
durch den Alkohol hatten als die Betroffenen selbst und
einerseits aus dieser Erfahrung heraus den Gebrauch von Alkohol
ebenfalls ablehnen, andererseits aus Solidarität mit den
Abhängigen alkoholfrei leben wollen. Und dann gibt es noch die,
die - noch bevor sie abhängig waren - für sich eine Gefahr im
Alkohol erkannt haben, nicht erst zum Alkoholiker werden und
deshalb alkoholfrei leben wollen.
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Warum gibt
es den V.A.L. e.V.?
Wir meinen, dass es gar
nicht genug unterschiedliche Organisationen und Verbände geben
kann, die sich mit der Alkoholproblematik befassen.
Nur durch Vielfalt ist es möglich, für jeden Alkoholkranken eine
seiner Eigenart entsprechende Gruppe anzubieten und ihn mit
Menschen zusammen zu bringen, die am besten geeignet sind, ihn
in seinem Bemühen im Kampf gegen die Krankheit zu unterstützen.
Jede Organisation hat ihre bestimmten Richtlinien, die doch
irgendwo den Spielraum der Hilfe einschränken. Das ist einer der
Gründe, warum nicht jeder Verband bzw. jede Organisation für
jeden Alkoholiker gleichermaßen geeignet ist.
Wir haben für uns feststellen müssen, dass keines der
bestehenden Angebote unseren Zielen und Vorstellungen soweit
entspricht, dass wir uns voll damit identifizieren können.
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Für
wen sind wir da und was sind unsere Ziele?
Wir sind für jeden
Menschen da, der sich über die Alkoholproblematik informieren
will. Wir sind für diejenigen da, die bei sich selbst
festgestellt haben, dass sie mit dem Alkohol nicht umgehen
können, dass mit ihrem Trinkverhalten etwas nicht stimmt, dass
ihr Trinken ihnen immer wieder Ärger bringt, sei es in der
Familie, am Arbeitsplatz, bei Freunden oder mit der Polizei. Wir
sind für Angehörige - nicht nur für den oder die Partner(in),
sondern auch für Eltern, Kinder, Geschwister, Freunde, Kollegen
usw. - da, die Auskünfte darüber benötigen, was sie unternehmen
können, wie sie sich verhalten sollen oder wie sie - soweit
überhaupt möglich - helfen können, wenn ein ihnen Nahestehender
Alkoholprobleme hat.
Wir wollen allen Menschen, die sich - aus welchen Gründen auch
immer - dazu entschlossen haben, ein alkoholfreies Leben zu
führen, Hilfe zur Selbsthilfe geben und ihnen beistehen, ihre
eigene Persönlichkeit zu überprüfen und wieder aufzubauen.
Insbesondere wollen wir Jugendliche vor den Gefahren des
Alkohols und jeglicher anderer Rausch- und Suchtmittel warnen.
Wir wollen Alkoholabhängigen die Möglichkeit bieten, einen Kreis
neuer Freunde zu finden, von dem sie sich verstanden fühlen und
dem sie ehrlich und vertrauensvoll gegenübertreten können.
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Was bieten wir an und
was lehnen wir ab?
Wir bieten in erster Linie
wöchentliche Gruppengespräche an. Hier kann über die eigenen
Probleme mit Gleichgesinnten gesprochen werden und den Problemen
anderer zugehört werden. Dies ist für einen Alkoholiker oft die
einzige Möglichkeit, sich mit seiner Sucht auseinander zusetzen.
Um ein trockenes und zufriedenes Leben zu führen, ist der Besuch
einer Selbsthilfegruppe eine zwingende Notwendigkeit.
Darüber hinaus bieten wir die Teilnahme an
Freizeitveranstaltungen an. Wir meinen, dass es besonders
wichtig ist, Menschen, denen etwas "weggenommen" wurde, dafür
etwas Neues zu geben. Ein Alkoholiker, der mit dem Trinken
aufhört, hat zunächst Probleme, die Zeit, die er früher mit dem
Trinken verbracht hat, durch eine sinnvolle Beschäftigung
auszufüllen. Wir meinen, dass eine aktive Freizeitgestaltung
dazu besonders geeignet ist.
Wir lehnen jede Unehrlichkeit ab. Wir lehnen es ab, dass jemand
es nicht einsieht, dass der Entschluss zu einem alkoholfreien
Leben auch den Entschluss zu einem ehrlichen Leben - sich selbst
und anderen gegenüber (auch wenn dies anderen gegenüber zu
Beginn des trockenen Lebens nicht immer einfach ist) - bedeutet.
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